SIGNATUREN DER KRISE I

von Mai 3, 2020Youtube0 Kommentare

Das Virus ist eigentlich nur eine Grippe

Das Virus wird uns alle töten!

Die Maßnahmen der Regierung sind gerechtfertigt

Das Verhalten der Regierung ist unverantwortlich

Die anschließende Wirtschaftskrise wird schlimmere Auswirkungen haben, als die Pandemie selbst

Das Virus ist eine biologische Waffe zur Dezimierung der Menschheit

Das Virus ist die Strafe Gottes, das Virus ist eine Maßnahme der Erde gegen das Wüten der Menschheit

Die Statistiken, die man uns präsentiert sind alle unseriös

Wir werden alle, jemanden kennen, der an Corona verstorben ist

Meinungen, Ängste, Befürchtungen, Hypothesen und keiner weiß was Genaues. Und der Blick ist gefesselt, sieht nichts anderes als den scheinbar Schuldigen am gegenwärtigen Zustand, eben das Virus und vergisst dabei, Zusammenhänge zu betrachten.

Das sind alles Zeichen einer Krise. Das ist ganz normal.

Etwas hat sich geändert, unser Alltag ist nicht mehr so, wie wir es gewohnt waren und wir wissen nicht, wies weitergehen wird. Das verunsichert und macht Angst.

Unser Gehirn sucht Sicheres, nachdem ganz viel dessen, was wir für sicher hielten, zur Zeit weggebrochen oder zumindest fragwürdig geworden ist – und findet einander widersprechende Meinungen, täglich, fast stündlich neue.

Ich möchte Ihnen keine neue Meinung anbieten, sondern einen andere Sicht darauf, nämlich die Darstellung der Situation und der Abläufe, aus denen sie sich entwickelt hat, aus dem Blickwinkel der Traditionellen Europäischen Medizin. Dies ist eine sehr alte, bildhaft analoge Betrachtungsweise, auf deren Grundlage Störungen, Krankheiten Einzelner wie auch ganzer Systeme erfasst werden können.

Dafür müssen Sie keine Expertin, kein Experte sein, nicht studiert haben, sondern nur ein empfindendes Wesen mit gesundem Menschenverstand.

Krisen gehören zum Leben, gehören zur Entwicklung. Krisen treten immer dann auf, wenn sich etwas gravierend ändert. Bereits unsere Geburt war eine Krise, die Pubertät, das Erreichen der Adoleszenz, die Wechseljahre. Sie sind verunsichernd, werden aus gutem Grund als potentiell riskant empfunden und gehen einher mit dem Gefühl und dem Bewusstsein des Kontrollverlustes. Und das mögen wir gar nicht! Außerdem verlieren wir in der Krise etwas, das Alte, das nicht hineinpassen würde in das, was da kommt.

Doch immer, ich betone, immer eröffnet die Krise neue Möglichkeiten.

Deshalb möchte ich ihnen auf diesem Kanal über die Signaturen, die naturgesetzmäßigen Rahmenbedingungen und die Prozesse, die mit einer Krise einhergehen erzählen und dies am Beispiel jener, die wir soeben kollektiv erleben.

Wie wir eine Krise erfahren hängt in erster Linie von 2 Faktoren ab

wer wir waren, als sie über uns hereinbrach

wie gut wir uns an das anpassen können, was sich unserer Kontrolle entzieht

Und noch etwas

Jede Krise erwächst in ihrer Art und Weise dem Boden der Vergangenheit, also dem Milieu, das wir geschaffen, der Art und Weise, wie wir bisher gelebt haben.

Deshalb wird sich der kommende Beitrag zunächst einmal mit der Anamnese, der Bestandsaufnahme dessen beschäftigen, wie wir bis dato gelebt haben, innerhalb welcher Wertesysteme wir unsere Entscheidungen getroffen haben und welche potentiell pathologischen Verschiebungen innerhalb unseres eigenen und auch des kollektiven Regulationssystems dabei passiert sind.

Erst dann können wir eine Begriff dafür bekommen, was jetzt zu tun ist, was jede, jeder Einzelne von uns für sich selbst neu gestalten kann und beitragen kann zur Neugestaltung unseres gemeinsamen Zusammenlebens auf und mit der Erde.

Wenn Sie das interessiert, dann abonnieren Sie diesen Kanal, ein Gefällt mir würde mich auch freuen

Ich wünsche Ihnen das Allerbeste

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